Bei BSE weiterhin "Keulung" des Bestandes (12.01.2001)

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(aho) -  Nach der gestrigen Staatssekretärs-Besprechung in Bonn besteht

zwischen Bund und Ländern Einvernehmen, auch künftig nach dem BSE-

Maßnahmenkatalog zu verfahren und bei einem BSE-Fall den gesamten

Bestand zu töten, so heute Landwirtschafts-Staatssekretär Dietmar

Schulz (Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten,

Hannover).

Ausschlaggebend hierfür ist, dass diese Verfahrensweise den

Forderungen des Internationalen Tierseuchenamtes in Paris entspricht

und - von dem in Großbritannien eingerichteten und von der EU-

Kommission gebilligten spezifischen Bekämpfungsprogramm abgesehen -

auch in den anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union praktiziert

wird. In einem auf EU-Ebene eingebrachten Entwurf über BSE-

Bekämpfungsvorschriften hat das Europäische Parlament diese

Bekämpfungsstrategie ebenfalls befürwortet.

In Anbetracht abzusehender gesamtwirtschaftlicher Folgen wird daher

in Erwartung EU-einheitlicher Bekämpfungsvorschriften derzeit an der

bisherigen Vorgehensweise festgehalten.

Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten, Hannover,

11.01.01