Argentinien macht Grenzen für Lebensmittel dicht

 Buenos Aires (vwd/AFP) - Aus Angst vor BSE haben die argentinischen Behörden ihre Grenzen für zahlreiche Lebensmittel aus dem Nachbarland Brasilien dicht gemacht. Schafe und daraus gewonnene Produkte dürften nicht mehr über die Landesgrenze kommen, seit an drei Schafen im südbrasilianischen Bundesstaat Parana die mit dem Rinderwahn verwandte Traberkrankheit (Scrapie) entdeckt wurde, erklärte die Gesundheitsbehörde SENASA. Zugleich wurden die Kontrollen an Lebensmitteln aus Europa verstärkt. Nach Angaben von Agrar-Staatssekretär Antonio Berhongaray wurden bereits zehn t Fleischprodukte vom Markt genommen. Argentinien will mit den drastischen Maßnahmen an den Grenzen und in großen Fleischmärkten verhindern, dass der Rinderwahnsinn auf die bislang als BSE-frei geltenden Tierbestände des südamerikanischen Landes überspringt. Am Dienstag hatte die Regierung in Buenos Aires - wie berichtet - Importe von Lebensmitteln aus Europa verboten, die von Rindern oder anderen Wiederkäuern gewonnen wurden. vwd/19.1.2001/mi